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• Bilderrahmen in Photoshop

Wenn ihr die Bilder in meinen Galerien schon angeschaut habt, ist euch sicherlich der Rahmen um jedes Bild aufgefallen und ihr habt euch vielleicht gefragt, wie das gemacht wurde. Dies möchte ich in diesem Tutorial erklären. Die Tastenkombinationen beziehen sich übrigens alle auf Mac.

Die ganze Sache ist relativ einfach und schnell gemacht. Ich habe den Rahmen in Photoshop erstellt, einfach weil ich Photoshop habe. Man kann diesen aber auch ebenso mit Gimp oder ähnlichem erstellen.

Zunächst einmal brauchen wir natürlich ein Foto, welches in Photoshop geöffnet ist. Dieses wandeln wir gleich zu Beginn in eine normale Ebene um und machen davon zusätzlich noch eine Kopie. Anschliessend erstellen wir noch eine leere Ebene, welche zu unterst von unseren jetzt 3 Ebenen angeordnet wird. Diese letzte, leere Ebene wählen wir als erstes aus und vergrössern ihre Arbeitsfläche. Das macht man unter Bild-Arbeitsfläche bzw. mit den Tastenkürzel alt+cmd+c. Das folgende Fenster erscheint:

Bild des Fensters für die Arbeitsfläche

Da wir unsere Arbeitsfläche unten etwas breiter haben möchten, damit dort ein Logo eingefügt werden kann, vergrössern wir die Arbeitsfläche in zwei Schritten. Als erstes vergrössern wir die Fläche nur an der Seite und oben. Hierzu klicken wir bei Anker auf den unteren mittleren Pfeil. Dadurch wirkt sich die Vergrösserung nur an den Seiten und oberhalb des Bildes aus. Gebt einen Wert für die Breite und die Höhe ein, bei mir waren es 1cm Breite und 0.5cm Höhe. Da sich die Breite auf beide Seiten bezieht, erhalten wir so einen gleichmässigen Rahmen von 0.5cm an den Seiten und oben. Vergesst den Haken bei relativ nicht, damit wir später auch Bilder anderer Grössen mit einer einfachen Aktion verändern können und die Seitenverhältnisse einigermassen passen. Nach bestätigen mit OK machen wir das Ganze noch einmal und erstellen nun noch die Vergrösserung für unten. Hierzu klicken wir bei Anker diesmal auf den oberen mittleren Pfeil und geben die Höhe an (bei mir 1cm). Für die Breite geben wir 0cm an, denn die haben wir ja schon verändert. Die Farbe für die Arbeitsfläche ist im übrigen egal, denn da kommt nachher eh unser Bild drüber.

Als nächsten Schritt transformieren wir nun die erste Bildebene. Diese müsste genau oberhalb der eben vergrösserten Hintergrundebene liegen. Ihr verändert ihre Grösse, indem ihr entweder über Bearbeiten-->Frei transformieren oder mit dem Kürzel cmd+t das Transformationstool aufruft. Nun könnt ihr über die Eckpunkte das Bild grösser ziehen. Wenn ihr dabei übrigens die shift-Taste gedrückt haltet, ändert ihr die Seitenverhältnisse des Bildes nicht. Ändert die Grösse des Bildes so weit, dass sie die darunterliegende Arbeitsfläche komplett überdeckt. Zieht das Bild einfach so gross, dass der gesamte neue Arbeitsbereich verdeckt wird. Eventuell müsst ihr das Bild verschieben.

Alles was wir jetzt noch machen müssen, ist das grössere Hintergrundbild etwas zu bearbeiten, damit es nicht mehr so dominant ist und vom eigentlichen Bild ablenkt. Zunächst nehmen wir hierzu den Gaussschen Weichzeichner (Filter --> Weichzeichnungsfilter --> Gaussscher Weichzeichner) und geben einen Wert für den Radius ein. Dadurch wird das Bild im Hintergrund weichgezeichnet. Ich habe einen Radius von 10 gewählt, aber ihr müsst selber entscheiden, was bei euch gut aussieht.

Damit sich der Hintergrund noch besser von eurem eigentlichen Motiv abhebt, wollen wir die Lichter noch etwas abdunkeln. Hierzu erstellen wir eine Einstellungsebene für die Tonwertkorrektur und ziehen den Wert für die Lichter noch etwas runter.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Abschliessend erhält unser Bild noch eine Kontur. Dazu wählen wir die oberste Ebene aus und rufen über Ebene-->Ebenenstil-->Kontur folgendes Bild auf.

Bild des Fensters für die Ebenenstil

Gebt die eingekreisten Werte ein. Natürlich könnt ihr das ganze auch nach eurem Geschmack anpassen.

Nun sind wir fast fertig. Es fehlt noch das Logo. Hierzu erstellen wir eine Textebene in dem wir den Schriftzug so kreieren, wie er uns gefällt. Diese Textebenen richten wir anschliessend unten und zentriert an den darunterliegenden Ebenen aus, damit sie auch wirklich in der Mitte von dem ganzen liegt. Abschliessend noch alles auf die Hintergrundebene reduzieren und fertig ist ein schöner Rahmen.

Damit ihr dies nun nicht ständig bei jedem Bild wiederholen müsst, kann ich nur empfehlen, für die Erstellung des Rahmens eine Aktion aufzunehmen. Diese kann dann sogar mit dem Exportbefehl aus Lightroom kombiniert werden, sodass ihr die Bilder direkt aus Lightroom heraus exportieren und mit einem Rahmen versehen könnt. Wie das geht, zeige ich im nächsten Tutorial.
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• Photoshopaktionen mit Lightroom verknüpfen

Vielleicht habt ihr euch ja auch schon einmal gewünscht, eine Aktion aus Photoshop mit Lightroom zu verknüpfen. Mir ging es so, als ich den Rahmen für meine Bilder aus der Galerie erstellt habe. Ich bearbeite und verwalte meine Fotos eigentlich alle mit Lightroom und exportiere die Bilder für meine Webgalerien auch über den Exportbefehl in Lightroom. Allerdings erhält jedes Bild vor dem Einstellen ins Netz noch meinen typischen Rahmen. Ich fand es immer sehr umständlich, hierzu die Bilder nach dem Export immer mühsam in Photoshop zu öffnen, um dann dort den Rahmen hinzuzufügen. Dies geht einfacher und das möchte ich hier erklären.

Also zunächst einmal braucht ihr eine Aktion, bei mir ist es die für den Rahmen, welche wir im letzten Tutorial erstellt haben. Ich möchte nun, dass diese Aktion nach dem Export der Bilder aus Lightroom direkt ausgeführt und auf die exportierten Bilder angewendet wird. Hierzu muss aus der Aktion ein Droplet erstellt werden, welches ich nachher in Lightroom wieder einlesen kann. Öffnet also im ersten Schritt Photoshop, in dem die Aktion schon vorhanden sein sollte, die ihr mit dem Exportbefehl koppeln wollt. In Photoshop geht ihr dann auf „Datei-->Automatisieren-->Droplet erstellen“. Das Menü, welches sich daraufhin öffnet, ähnelt ein bisschen dem, der Stapelverarbeitung. Ihr müsst hier nun lediglich unter Satz und Aktion die Aktion auswählen, aus der ihr ein Droplet machen möchtet. Anschliessend wählt ihr nur noch den Pfad und den Namen, unter dem das Droplet gespeichert werden soll. Damit Lightroom die Datei nachher findet, müsst ihr sie in eurem Lightroom Verzeichnis im schon vorhandenen Ordner „Export Actions“ ablegen. Dies ist ganz wichtig, denn sonst findet Lightroom die Datei für den Export nicht.

Nun ist das Droplet schon erstellt und unter Lightroom verfügbar. Öffnet also Lightroom und geht in den Exportbefehl. Hier könnt ihr nun alle Einstellungen so vornehmen, wie es für euch richtig ist und ganz am Schluss im Menüpunkt Nachbearbeitung könnt ihr im Dropdownmenü „Nach Export“ eine Aktion auswählen. Wenn ihr euer Droplet im richtigen Ordner abgespeichert habt, sollte dort auch eure Aktion erscheinen und ihr könnt sie auswählen. Das war es auch schon wieder.

Was passiert nun bei einem Export? Lightroom exportiert zunächst das Bild oder die Bilder nach den Einstellungen, die angegeben wurden. Danach öffnet Lightroom automatisch Photoshop und startet für das oder die exportierten Bilder die ausgewählte Aktion, bei mir ist es die Erstellung des Rahmens und wendet sie auf alle Bilder an. Ich muss somit nun nicht mehr selber alle exportierten Bilder in Photoshop öffnen, um ihnen meinen Webgalerierahmen zuzufügen.
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• Ein etwas anderes Foto entsteht

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Vielleicht habt ihr auch schon das obige, etwas anders anmutende Foto der Speicherstadt in Hamburg von mir gesehen und euch gefragt, wie man so etwas herstellen kann. Dies ist eigentlich ganz einfach und mit Hilfe von Photoshop sehr schnell erstellt. Es braucht nur etwas Mut beim Benutzen der Gradationskurve und schon ist das Bild erreicht.

Zunächst einmal hatte ich das Bild der Speicherstadt in seiner normalen Form.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Dieses wirkte, wie jedes frisch aus der Kamera kommende Foto, etwas flau. Daher bearbeitete ich das Bild in Lightroom. Ich hob zunächst die Schwarzwerte an, setzte dann die Lichter über die Wiederherstellung ebenfalls etwas nach oben und erhöhte abschliessend noch die Klarheit und die Dynamik. Somit wirkte das ganze Bild schon etwas knackiger. Diese Schritte mache ich übrigens bei fast jedem neuen Bild, da sie eigentlich jedes Bild gleich etwas beleben.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

In diesem Fall wollte mich das Foto aber immer noch nicht so richtig vom Hocker reissen. Also versuchte ich mal etwas ganz verrücktes, von dem ich kurz zuvor in einem Zeitschriftenartikel gelesen hatte. Ich schob das Bild in mein Photoshop rüber und fügte dort eine Einstellungsebene mit der Gradationskurve ein. Normalerweise dient die Gradationskurve ja dazu, die Kontraste etwas anzuheben. Man zieht meistens die Tiefen noch etwas herunter und die Lichter etwas herauf und erhält auf diese Weise die bekannte S-Kurve und einen besseren Kontrast. Nun kann man aber die Kurve auch genau in die entgegengesetzte Richtung ziehen, dass heisst die Tiefen ganz extrem nach oben und die Lichter im gleichen Masse nach unten. Auf diese Weise erhält man eine wellenförmige Kurve und ein sehr skurriles Bild.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Wenn man nun weiter mit der Kurve spielt und zusätzliche Punkte in die Linie einfügt, wird das Bild immer extremer. Hierbei ist alles erlaubt und es hängt natürlich ganz vom eigenen Geschmack ab, wie weit ihr geht. Ich kam nach einigem Herumprobieren am Ende zum bekannten Bild mitsamt seiner neuen Gradationskurve.

Nun lässt sich natürlich noch darüber streiten, wieviel dies noch mit Fotografie zu tun hat und ob das wirklich schön ist. Bei ersterem bin ich der Meinung, die Basis ist ja eine Fotografie und auch wenn sie anschliessend extrem verzerrt wird, bleibt die Basis eine Fotografie. Von daher ordne ich das Bild weiterhin dem Bereich Fotografie zu, wenn auch zugegeben eine recht extreme Form davon. Die Frage der Schönheit kann meiner Meinung nach nicht wirklich beantwortet werden. Sie liegt nämlich wie fast immer in der Fotografie oder der Kunst überhaupt absolut im Auge des Betrachters und ist recht subjektiv. Mein Tipp deshalb. Bildet euch selbst ein Urteil, ob das nun schön ist oder nicht. Oder noch besser, versucht es einfach mal selber an einem Bild aus. Vielleicht haucht ihr einer bis anhin langweiligen Aufnahme damit ja neues Leben ein.
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• Einen Blitz fotografieren

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Blitze zu fotografieren ist eigentlich nicht schwer. Das Schwerste an der ganzen Sache ist eigentlich, überhaupt einen zu erwischen. Und da sind wir schon beim grossen Problem, denn jeder kann sich vorstellen, dass es, wenn man erst in dem Moment auf den Auslöser drückt, in dem man den Blitz sieht, viel zu spät ist. Und aufs reine Glück heraus im Voraus auf den Auslöser zu drücken, in der Hoffnung, der Blitz erscheint genau in diesem Moment, ist auch kaum möglich. Wem das gelingt, der sollte unbedingt Lotto spielen, denn dort zu gewinnen ist sicher wahrscheinlicher. Kommt noch dazu, dass man vor dem Blitz ja überhaupt erst mal ein Gewitter haben muss. Und das bedeutet in den meisten Fällen raus, wenn alle anderen rein gehen, Nässe, Wind und das Risiko, von dem Objekt der Begierde getroffen zu werden. Aber so ist es nun mal wie so oft in der Fotografie. Für die schönsten Aufnahmen muss man leiden und vor allem immer wieder seinen inneren Schweinehund bekämpfen. Also zumindest mir geht das oft so. Bei diesem Bild kam mir das Glück allerdings ungemein entgegen, denn ich konnte bequem von meinem Balkon aus fotografieren. Dazu muss ich sagen, dass wir im fünften Stock relativ hoch wohnen, das Haus zudem noch leicht erhöht steht und man von unserem Balkon aus einen wunderbaren Blick auf das bergige Umland hat. Von hier aus sind schon einige schöne Aufnahmen gelungen. Und der Vorteil an der ganzen Sache war natürlich, dass ich nicht nass wurde und der innere Schweinehund von daher gerade Ausgang hatte und sich gar nicht erst meldete.

Wie gesagt, das einfache Auslösen, wie bei den meisten anderen Motiven in der Fotografie, funktioniert bei Blitzen eher selten. Daher muss man hier etwas anders vorgehen. Man macht eine Langzeitbelichtung, mit der Hoffnung, dass sich in der Zeit, in der man die Blende offen hat, im anvisierten Bereich ein Blitz zeigt. So habe ich es auch bei dieser Aufnahme gemacht. Als das Gewitter mitsamt den ersten Blitzen aufkam, witterte ich meine Chance. Ich stellte also das Stativ raus, montierte die Kamera und visierte ungefähr in das Gebiet, in dem ich mir Blitze erhoffte. Den Autofokus stellte ich ab, denn dieser hätte nicht funktioniert, da ich ins komplette Dunkel fotografierte und die Automatik keinen Punkt zum Anvisieren gefunden hätte. War auch kein Problem, denn das Blitzzentrum war weit genug weg und ich konnte das Objektiv auf unendlich stellen und sicher sein, dass der Blitz einigermassen scharf war. Die Isozahl drehte ich auf 100, um auch ja kein Rauschen zu erzielen. Rauschen sind unnötige Störpixel, die vor allem in dunklen Bereichen sehr gut zu sehen sind und die je nach Kamera bei hohen Isozahlen auftauchen. Aus diesem Grund versucht immer, mit der geringst möglichen Isozahl zu fotografieren, mit der ihr noch fotografieren könnt. Da meine Kamera auf dem Stativ stand und der Blitz, wenn denn einer kommen würde, hell genug war um ein ausreichend belichtetes Bild zu erreichen, stellte die niedrige Isozahl kein Problem dar.

Als nächstes stellte ich im manuellen Programm die Verschlusszeit auf unendlich. Dies erreicht ihr, indem ihr das Wählrad für die Verschlusszeit so weit nach links dreht, bis B oder Bulb im Display steht. Die Blende ist in diesem Modus jetzt so lange offen, wie ihr auf den Auslöser drückt. In diesem Fall ist übrigens ein Fernauslöser fast unumgänglich, denn es ist kaum möglich, dass ihr beim sekundenlangen Gedrückthalten des Auslösers, die Kamera nicht verwackelt. Es ist allerdings auch möglich, einfach eine sehr lange Belichtungszeit von mehreren Sekunden zu wählen und zu hoffen, dass genau in dieser Zeit ein Blitz auftaucht. Die lange Belichtungszeit von mehreren Sekunden ist übrigens auch der Grund, warum Blitze fast ausschliesslich bei Nacht fotografiert werden müssen. Am Tage könntet ihr auf Grund der Helligkeit nur mit sehr kurzen Belichtungszeiten arbeiten. Dass ihr in dieser Zeit dann einen Blitz erwischt, ist, wie schon erwähnt, so gut wie unmöglich.

Da ich im manuellen Programm arbeitete, musste nun als letztes noch die Blende eingestellt werden. Ich wählte eine Blende von 11, da sie mir die nötige Schärfentiefe bot. Natürlich sind hier auch andere Werte möglich. Probiert einfach etwas rum.

Die Voreinstellungen waren also gemacht. Alles was mir jetzt noch blieb, war Geduld, Fingerspitzengefühl und etwas Glück zu haben. Ich wartete, bis ich ungefähr in den nächsten Sekunden einen Blitz erwartete, löste aus und lies die Blende nun so lange offen, bis ein Blitz am Himmel erschien und durch die offene Blende auf meinen Sensor knallte. Danach schloss ich die Blende und hatte somit einen Blitz eingefangen. Natürlich gelang mir nicht sofort der erhoffte Erfolg. Einige Male musste ich die Blende wieder schliessen, ohne dass sich ein Blitz zeigte. Ich wollte die Verschlusszeit nämlich nicht zu gross werden lassen, um ein übermässiges Erhitzen des Sensors und damit weiteres Rauschen zu vermeiden. Blitzfotografie ist eben ein Glücksspiel und die meisten Versuche enden in schwarzen Bildern. Aber mit ein bisschen Geduld und dem richtigen Riecher schaffte ich es doch, ein paar Blitze auf die Speicherkarte zu bannen, so auch die aus dem Bild.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Ich bearbeitete das Bild natürlich im Nachhinein noch etwas in Lightroom. Ich beschnitt es auf den jetzigen Ausschnitt, dunkelte die Tiefen noch etwas ab, erhöhte die Lichter leicht und hob die Dynamik und die Klarheit zusätzlich an. Auf diese Weise wurde die Nacht noch schwärzer, der Himmel noch violetter und das Ganze bekam eine noch dramatischere Wirkung.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Zuletzt entfernte ich über die Bereichsreparatur noch die störenden Lichter im Vordergrund und erhielt so das fertige Bild.
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• Dave Hill Look in Lightroom

Dave Hill ist ein Fotograf, dessen Bilder ein ganz besonderes Aussehen haben, den sogenannten Dave-Hill-Look. Durch diesen Effekt wirken die Bilder zum Teil nicht mehr real, dennoch haben sie einen ganz besonderen Reiz, wie ich finde. Wer seine Arbeit noch nicht kennt, kann sich auf seiner Webseite von seinem Können überzeugen.

Die Bilder von Dave Hill zeichnen sich durch eine extreme Schärfe und starker Entsättigung aus, eine Tatsache, die sich auch in Lightroom erstellen lässt. Ich möchte euch nun zeigen, wie wir den Dave Hill Look also auch in Lightroom erstellen können. Zunächst braucht ihr wie immer ein brauchbares Bild, bei dem ihr den Look anwenden wollt. Ich habe mich für dieses entschieden:

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Anschliessend dreht ihr die Regler für die Wiederherstellung, das Aufhelllicht, den Kontrast, die Klarheit und die Dynamik (Lebendigkeit in Lightroom 2) ganz nach rechts auf 100. Dadurch erhält man ein Bild, dass fast schon wie gemalt wirkt.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Im nächsten Schritt reduzieren wir die Sättigung, verändern die Belichtung und erhöhen noch den Schwarzanteil. Dies macht ihr so lange, bis das Ergebnis für Euch in Ordnung ist. Bei mir war das Endergebnis dann dieses.

Bild des Fensters für die Tonwertkorrektur

Natürlich ist dies nicht hundertprozentig der Look von Dave Hill, aber ich denke, er kommt ihm schon recht nahe und kann auf jeden Fall überraschende Effekte in den Bildern hervorrufen. Natürlich ist mir auch wieder klar, dass dieser Look nicht bei jedem ankommen wird. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Jeder der Lust hat, soll das mal ausprobieren und dann selber entscheiden, ob es ihm gefällt.
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zu den Tutorials

Ich möchte mit den Tutorials zeigen, wie ich bestimmte Dinge gemacht oder fotografiert habe. Ich hoffe, sowohl Anfängern Ratschläge zu geben, wie sie bestimmte Situationen einfangen oder gewisse Bilder erstellen können, aber auch dem einen oder anderen Profi Anregungen oder Tipps zu geben, die seinen Horizont erweitern.

Zu Beginn findet man 4 Tutorials. Mit der Zeit werden natürlich immer weitere hinzukommen. Da ich diese Tutorials auch auf meinem Blog veröffentlichen werde und ich Doppelspurigkeit verhindern möchte, werde ich in Zukunft an dieser Stelle nur noch auf die entsprechenen Blogeinträge verlinken.

Sollte bei einem Tutorial mal nicht alles klar sein oder sich vielleicht ein Fehler eingeschlichen haben, zögert nicht, mich zu kontaktieren. Auch wenn ihr mal elegantere Lösungen als die von mir im Tutorial angesprochene habt, freue ich mich jederzeit über eure Mail. Und nun viel Spass mit meinen Tutorials.

© 2013 Tobias Stiebeiner

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